Gegenstand der aufsichtsrechtlichen Praxis sind überwiegend die Erteilung einer Bankerlaubnis oder deren Modifikation, Fragen der Qualifikation als Geschäfts­leiter sowie die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation von Kreditinstituten und Finanz­dienstleistern; dies steht häufig im Zusammen­hang mit der Gründung oder der Übernahme von Kredit-
instituten oder Finanzdienstleistern.

Hierzu gehört weiterhin die laufende Betreuung von 
Unternehmen, die der Bankenaufsicht durch die Bundes-

anstalt für Finanz­dienstleistungsaufsicht (BaFin) und durch die Europäische Zentralbank (EZB) unterliegen. Dies betrifft z.B. Situationen, in denen mögliche Ver­letzungen bank­rechtlicher, steuerlicher oder auch strafrechtlicher Normen im Raume stehen; hier gilt es ins­be­sondere, Sanktionen der Aufsicht zu vermeiden oder zu begrenzen und so Schaden für das Unter­nehmen und die betroffenen Organe abzuwenden. In solchen Fällen erfolgt bei Bedarf eine enge Zusammenarbeit mit strafrechtlich und steuerrechtlich spezialisierten Anwälten.